Rüsselsheim organisiert gebündelte Ferienbetreuung für Grundschulkinder

Rüsselsheim organisiert gebündelte Ferienbetreuung für Grundschulkinder
Rüsselsheim organisiert gebündelte Ferienbetreuung für Grundschulkinder | Bild: Stadt Rüsselsheim am Main

Die Stadt Rüsselsheim am Main hat in den ersten drei Wochen der Sommerferien eine gebündelte Ferienbetreuung für Kinder städtischer Betreuungsschulen angeboten. Ziel ist es, Betreuung von 7:00 bis 17:00 Uhr sicherzustellen und Familien in der Ferienzeit zu entlasten. Bürgermeister Murat Karakaya besuchte zu Beginn eine Einrichtung und machte sich vor Ort ein Bild von den Angeboten.

Standorte und Ablauf

Die Betreuung fand in wechselnden Schulen statt. In der ersten Woche wurden die Kinder an der Schillerschule betreut. Dort waren zusätzlich Kinder aus der Grundschule Innenstadt und der Georg Büchner Schule untergebracht. In der zweiten Woche übernahm die Georg Büchner Schule die Bündelung mit der Grundschule Innenstadt und der Schillerschule. In der dritten Woche bot die Goetheschule Betreuung für Kinder der Georg Büchner Schule, der Schillerschule, der Grundschule Innenstadt und der Parkschule an.

Die Parkschule betreibt sonst ein eigenes Angebot, verlegte ihre Betreuung wegen laufender Bauarbeiten jedoch in den drei Wochen vorübergehend an die Goetheschule. Die Betreuungsschule der Grundschule Hasengrund stellte in allen drei Wochen eigene Ferienangebote zur Verfügung.

Angebot und Tagesablauf

Eltern konnten ihre Kinder wochenweise anmelden. Die Betreuungszeiten lagen zwischen 7:00 und 17:00 Uhr. In den Schulgebäuden wurde ein warmes Mittagessen angeboten, bei Ausflügen erhielten die Kinder Lunchpakete. Das Programm umfasste Kreativworkshops, sportliche Aktivitäten, Ausflüge und Spielangebote, etwa eine Schnitzeljagd im Wald sowie eine Sommerparty mit Obst und Wasserspielen.

Bürgermeister Murat Karakaya hob die Vorteile der Angebote an den angestammten Schulen hervor: „Angebote an der angestammten Schule haben den Vorteil, dass die Wege gleich bleiben und dass die Kinder ihre Schule in den Ferien ganz neu erleben können.“ Zugleich sollten schulübergreifende Aktionen den Austausch unter Kindern unterschiedlicher Schulen fördern.

Teilnahme und ergänzende Programme

Pro Woche nahmen bis zu 70 Kinder an dem städtischen Ferienprogramm teil. Neben den städtischen Angeboten führten weitere Grundschulen eigene Ferienprogramme durch, teils in Eigenregie oder über Fördervereine. Dazu gehören die Eichgrundschule, die Albrecht Dürer Schule, die Grundschule Königstädten und die Otto Hahn Schule.

Die koordinierte Bündelung der Betreuung sollte organisatorische Ressourcen bündeln und gleichzeitig ein abwechslungsreiches Ferienprogramm ermöglichen. Wie die Stadt das Modell in den kommenden Jahren weiterführen will, wurde nicht mitgeteilt.

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