
Der südliche Bereich des Kinderspielplatzes an der Moabiter Straße in Erbenheim ist nach einer rund halbjährigen Bauphase wieder freigegeben worden. Die Arbeiten begannen im Herbst 2025 und endeten im Frühjahr 2026. Nach Angaben der Stadt wurden rund 500.000 Euro in die Erneuerung investiert.
Ausstattung und Spielangebote
Im Mittelpunkt des neu gestalteten Bereichs steht eine große Kletter und Balancieranlage. Sie kombiniert Kletternetze, Seile, eine Rutsche, eine Rutschstange, eine Kletterwand und ein Baumhaus und soll unterschiedliche motorische Erfahrungen ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Schaukeln, eine Seilbahn, ein Bodentrampolin sowie eine inklusive Stehwippe.
Durch die Zusammenstellung der Geräte sollen Kinder verschiedene Spiel und Bewegungsformen ausprobieren können. Alte und zum Teil aus Sicherheitsgründen bereits entfernte Spielgeräte wurden ersetzt.
Inklusion, Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität
Ein Schwerpunkt der Umgestaltung war die barrierearme Nutzung. Nach Angaben der Verantwortlichen ist der Platz so konzipiert, dass Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen ihn gemeinsam nutzen können. Auch Begleitpersonen, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität sollen sich besser auf dem Gelände bewegen können.
Zusätzliche Sitzmöglichkeiten wie neue Picknicktische und Bänke sollen den Verweilcharakter stärken. Am Eingang zur Moabiter Straße wurden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder eingerichtet. Die vorhandenen Bäume und Sträucher blieben erhalten und sorgen nach Aussage der Planer insbesondere im Sommer für Schatten.
Beteiligung und lokale Reaktionen
Bei der Planung haben Kinder, Eltern und weitere Interessierte ihre Ideen und Wünsche eingebracht. Bei der offiziellen Wiedereröffnung waren unter anderem Bürgermeisterin Christiane Hinninger und Ortsvorsteher Wolfgang Reinsch anwesend.
Bürgermeisterin Hinninger betonte die Bedeutung von Spielplätzen in dicht bebauten Wohngebieten. Nach ihren Worten gibt es in Erbenheim weniger Spielflächen als erforderlich, weshalb es wichtig sei, bestehende Freiräume zu erhalten und so zu gestalten, dass sie den heutigen Bedürfnissen von Kindern und Familien entsprechen.
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